Beziehungsmuster erkennen: Warum du in der Liebe Muster wiederholst, die schon andere in deiner Familie vor dir gelebt haben

Beziehungsmuster erkennen

Lesezeit: ca. 19 Minuten

Glück Auf, ihr Lieben,

ich kenne in meinem Umfeld Paare, die oft lange Zeit zusammen waren, gemeinsam Kinder haben und sich dann doch irgendwann trennen. Manche von ihnen finden danach einen neuen Partner und leben plötzlich eine Beziehung, von der sie vorher nicht einmal geahnt haben, daß so etwas möglich ist. Mit dem neuen Partner können sie plötzlich auch über heikle Themen reden, ohne daß es sofort in einem Streit endet. Sie können sich auf ihn verlassen und wissen, daß das, was er sagt, auch so gemeint ist.

Und dann kenne ich auch die anderen. Die, bei denen der zweite Partner sich anfühlt wie eine Kopie des ersten. Der Name ist ein anderer und das Gesicht ist ein anderes. Aber die Macken sind dieselben. Die schlechten Angewohnheiten sind dieselben. Und du merkst es erst, wenn es schon wieder zu spät ist. Beim dritten Partner dann wieder dasselbe Spiel.

Ich habe mich immer gefragt, woran das wohl liegt. Warum hat es beim ersten Mal nicht geklappt? Warum wählen Manche immer den gleichen Typ Mann oder Frau, obwohl sie es besser wissen müßten?

Seit ich mit den Ahnenlinien arbeite, weiß ich, daß die Beziehung oft gar nicht das Problem ist. Und daß es auch nicht an der Frage liegt, ob du den richtigen oder den falschen Partner gewählt hast. Sondern das, was da schiefläuft, wurde schon lange vor dir in deiner Familie gelebt.

Das Verrückte daran ist: Du hast dir das nicht ausgesucht. Aber es passiert dir trotzdem. Und du merkst es erst, wenn nach der dritten oder vierten Beziehung der Streit wieder um dieselben Themen ging und du dir wieder dieselben Vorwürfe anhören mußtest und dich fragst, woran das eigentlich liegt.

Was sind Beziehungsmuster?

Beziehungsmuster sind wiederkehrende Verhaltensweisen in deinen Partnerschaften und Beziehungen. Du hältst sie für deine eigenen, weil du es nicht anders kennst. Doch Beziehungsmuster, die du von deiner Familie übernommen hast, enden nicht bei deinen Eltern oder Großeltern. Sie können in deinen Ahnenlinien fünf, sechs oder mehr Generationen zurückreichen.

Woran du erkennst, daß du ein Beziehungsmuster lebst

Du sitzt abends allein am Küchentisch, der Streit von vorhin liegt noch in der Luft, und dein Partner ist ins Schlafzimmer gegangen. Du starrst vor dich hin und auf einmal wird dir klar: Genau hier hast du schon einmal gesessen. Nicht in dieser Küche und nicht mit diesem Partner. Aber das Gefühl kennst du bereits. Die Worte waren andere, der Anlaß war ein anderer, aber dieses Zusammenziehen im Bauch, das du eben gespürt hast, dieses Dichtmachen, diese Mischung aus Wut und dem Gefühl, nicht zu genügen, das kennst du.

Vielleicht ist es bei dir nicht der Streit selbst. Vielleicht ist es das hilflose Schweigen danach. Oder daß du immer diejenige bist, die nachgibt, die sich klein macht, die am Ende sagt: Ist ja gut, laß uns nicht mehr darüber reden. Obwohl überhaupt nichts gut ist.

Oder du merkst irgendwann, daß du immer wieder bei Partnern landest, bei denen du um Liebe kämpfen mußt. Bei denen du dich ständig beweisen mußt, damit sie bleiben. Bei denen du nie sicher bist, ob du geliebt oder nur gebraucht wirst.

Wenn du dich hier gerade wiedererkannt hast, dann wiederholt sich etwas in deinen Beziehungen. Und es lohnt sich herauszufinden, woher das kommt. Manche Beziehungsmuster hast du dir bei deinen Eltern abgeschaut, weil du es als Kind so beobachtet hast. Andere wiederum hast du unbewußt von deinen Vorfahren übernommen.

Und wenn ich hier Vorfahren sage, meine ich nicht deine Eltern oder Großeltern. Ich meine Frauen und Männer in deiner Familie, von denen du wahrscheinlich nicht einmal die Namen kennst, weil sie vor hundertfünfzig oder zweihundert Jahren gelebt haben. Und trotzdem wirkt das, was sie in ihren Beziehungen gelebt haben, bis heute in dir. Um genau diese Beziehungsmuster geht es in diesem Artikel.

Woher dein Beziehungsmuster wirklich stammt

Wenn du ein Beziehungsmuster bei dir erkennst und anfängst darüber nachzudenken, landest du oft in deiner Kindheit. Daß Kinder sich Verhaltensweisen bei ihren Eltern abschauen, ist vielen bekannt.

Auch die Bindungsforschung zeigt das: Wie deine Eltern in den ersten Jahren mit dir umgegangen sind, prägt dein späteres Beziehungsverhalten. Ein Beitrag im Wissenschaftsmagazin Spektrum beschreibt das ausführlich.

Als Kind hast du mit eigenen Augen gesehen, wie deine Eltern miteinander umgegangen sind, und hast daraus gelernt, wie Beziehungen funktionieren. So einfach ist das manchmal. Aber was, wenn das nicht die ganze Wahrheit ist? Was, wenn sich durch deine Familie ein Muster zieht, das schon seit Jahrhunderten weitergegeben wird?

Wenn ich mit meinen Klienten Schritt für Schritt durch ihre Ahnenlinien gehe, tauchen dort immer wieder Beziehungsmuster auf, die sie selbst leben, die aber nicht in ihrer Kindheit entstanden sein können. Denn sie waren schon bei einem ihrer Vorfahren da. Laß mich dir ein Beispiel geben, damit du dir das besser vorstellen kannst.

Deine Ururgroßmutter hat vielleicht in einer Zeit gelebt, in der sie als Frau gar keine andere Wahl hatte, als sich in ihrer Beziehung unterzuordnen. Sie hatte kein eigenes Geld, keinen Beruf und mehrere Kinder zu versorgen. Wenn ihr Mann nach einem langen Tag gereizt nach Hause kam und seinen Frust an ihr ausließ, hat sie einfach geschwiegen und es hingenommen. Sie wußte: Wenn ich jetzt den Mund aufmache, wird es nur schlimmer. Und wohin hätte sie auch gehen sollen? Zurück zu ihren Eltern, die selbst kaum über die Runden kamen? Im Dorf hätte jeder über sie geredet. Also hat sie sich gefügt, hat wie immer das Essen auf den Tisch gestellt und gehofft, daß er morgen bessere Laune hat.

Ihre Tochter ist damit aufgewachsen und hat es genauso gemacht. Und deren Tochter auch. Und irgendwann sitzt du in deiner Küche nach einem Streit und fragst dich, warum du schon wieder nachgegeben hast. Du hast einen Beruf, dein eigenes Geld und du könntest jederzeit gehen. Du bist nicht mehr in der Situation deiner Ururgroßmutter. Aber die Strategie, die sie damals geschützt hat, lebst du immer noch. Und du lebst sie weiter, ohne zu wissen, woher sie kommt.

Solche Überzeugungen sitzen so tief, daß sie sich anfühlen wie deine eigene Wahrheit. In meinem Artikel über negative Glaubenssätze beschreibe ich genauer, wie das funktioniert und warum du sie so schwer als das erkennst, was sie wirklich sind: etwas, das du unbewußt von deinen Vorfahren übernommen hast.

Wie ein Beziehungsmuster über Generationen wandert und sich dabei verkleidet

Bevor ich dir von einer Klientin erzähle, möchte ich dir kurz etwas über meine Arbeit mit den Ahnenlinien erzählen. Das, womit ich arbeite, ist die Ahnenlinienharmonisierung. Wie kannst du dir das vorstellen?

Wenn jemand zu mir kommt, sprechen wir zuerst darüber, worum es geht und was sie oder ihn bewegt. Danach gehen wir gemeinsam in die Ahnenlinien. Wir starten immer in der Gegenwart und gehen Schritt für Schritt zurück in die Vergangenheit. Dabei schauen wir uns die Mutterlinie und die Vaterlinie an, immer an getrennten Terminen, weil das sonst zu viel auf einmal wäre.

In der jeweiligen Linie schauen wir uns dabei nicht nur das an, worum es im Vorgespräch ging, sondern auch das, was sich unterwegs noch zeigt. Und oft ist genau das der entscheidende Punkt, weil dort sichtbar wird, wie alles miteinander zusammenhängt. Und wenn dabei etwas zum Vorschein kommt, das mein Klient gar nicht auf dem Schirm hatte, dann schauen wir es uns nicht nur an, sondern wir lösen es auch gleich mit.

Harmonisieren bedeutet, daß wir das, was in der Ahnenlinie aus dem Gleichgewicht geraten ist, wieder in Ordnung bringen. In der Ahnenlinienharmonisierung spürst du selbst, was zwischen den Menschen in deiner Ahnenlinie an Gefühlen und Spannungen da war. Manchmal wird es dabei eng, manchmal wird es weit. Manchmal formen sich Bilder oder Emotionen, und auf einmal verstehst du, warum du beispielsweise in deinen Beziehungen immer wieder an denselben Punkt kommst. Und genau dort, wo es in der Ahnenlinie entstanden ist, lösen wir das Muster gemeinsam auf.

Nun zu der Klientin, von der ich dir erzählen wollte. Sie kam zu mir, weil sie den Hinweis bekommen hatte, daß ich mit den Ahnenlinien arbeite und daß das etwas für sie sein könnte. Im Vorgespräch ging es ihr dabei eigentlich um ein Thema, das mit Beziehungen überhaupt nichts zu tun hatte.

Doch als wir gemeinsam durch ihre Vaterlinie gingen, zeigte sich neben ihrem eigentlichen Thema noch etwas, womit sie nicht gerechnet hatte. In ihrer Ahnenlinie war ein altes Beziehungsmuster verborgen, das sich schon seit mehreren Generationen durch ihre Familie zog.

Es begann damit, daß eine Vorfahrin in dieser Familie viel zu früh starb. Die Kinder waren noch klein, es waren mehrere Geschwister, und ihr Vater stand von einem Tag auf den anderen allein da. Was sollte er tun? Er machte einfach weiter. Er kümmerte sich um seine Kinder, so gut er konnte. Die Versorgung mit Essen und Kleidung bekam er hin. Doch die emotionale Versorgung seiner Kinder blieb dabei vollkommen auf der Strecke.

Das, was ihnen ihre Mutter gegeben hatte, diese Wärme und Liebe, die einfach da waren, ohne daß sie etwas dafür tun mußten, die konnte er nicht ersetzen. Nicht weil er seine Kinder nicht geliebt hat, sondern weil er selbst so voller Trauer und Schmerz über den Verlust seiner Frau war. Doch darüber hat er nie ein Wort verloren. Er sprach weder mit seinen Kindern darüber noch mit irgendjemand anderem.

Und jetzt stell dir mal vor, was das mit den Kindern gemacht hat. Sie hatten einen Vater, der da war und der sie versorgt hat. Aber sie hatten keinen Vater, der sie in den Arm genommen hat und ihnen gesagt hat, daß alles gut wird. Ihr Vater konnte ihnen diese Nähe nicht geben, weil er jedes Mal, wenn er seine Kinder anschaute, seine verstorbene Frau in ihnen gesehen hat. Und das hielt er manchmal einfach nicht aus.

Also haben sie gelernt: Liebe sieht so aus. Du bekommst ein Dach über dem Kopf, du bekommst Essen auf den Tisch, du wirst versorgt. Aber du wirst nicht gedrückt und dir sagt auch keiner, daß du geliebt wirst. Wenn die Kinder aber etwas geleistet haben, wenn sie brav waren, wenn sie mit angepackt haben, dann hat ihr Vater ihnen Anerkennung gegeben. Das war das Einzige, was er konnte. Und die Kinder haben irgendwann Anerkennung mit Liebe verwechselt, weil sie nichts anderes kannten. So haben sie gelernt: Liebe bekommst du nicht geschenkt. Du mußt etwas dafür tun.

Dieses Muster wurde über die Generationen weitergetragen. Der Sohn, der so aufgewachsen ist, hat es an seine eigenen Kinder genauso weitergegeben. Nicht bewußt, sondern weil er es eben nicht anders kannte. Auch er konnte seinen Kindern nur dann Zuneigung zeigen, wenn sie etwas geleistet haben.

Bei meiner Klientin hat sich genau das in ihren Partnerschaften gezeigt. Sie geriet immer wieder an Männer, bei denen sie um Zuneigung und Liebe kämpfen mußte. Aber sie hat das gar nicht als Kampf empfunden. Für sie war das ganz einfach so, wie Beziehung eben läuft. Dieses Gefühl, sich Liebe verdienen zu müssen, war für sie so normal, daß sie sich nie Gedanken darüber gemacht hat, daß es auch anders sein könnte. Sie hat dieses Muster gelebt, ohne es zu wissen.

Beziehungsmuster erkennen
Beziehungsmuster erkennen: Wie sich ein Muster über Generationen verändert und doch im Kern dasselbe bleibt.

In der Ahnenlinienharmonisierung sind wir gemeinsam zu dem Punkt in ihrer Vaterlinie gegangen, an dem dieses Beziehungsmuster angefangen hat. Und dort haben wir es gelöst. Das heißt nicht, daß am nächsten Morgen alles anders ist oder daß plötzlich der richtige Partner vor der Tür steht. Aber es heißt, daß dieses Muster aus der Ahnenlinie sie nicht mehr unbewußt in dieselben Beziehungen zieht. Sie kann anfangen, wirklich frei zu wählen. Und das Schönste daran: Auch ihre Kinder tragen dieses Muster nicht mehr weiter, weil es ein für alle Mal gelöst ist. Was sich über Generationen aufgebaut hat, muß sich nicht über weitere Generationen fortsetzen.

Warum du dein Beziehungsmuster auch mit einem neuen Partner nicht loswirst

Wenn du merkst, daß es in deiner Beziehung immer wieder auf dasselbe hinausläuft, mag vielleicht der Gedanke aufkommen: Na dann trenn ich mich eben und beim nächsten Partner wird alles ganz anders. Ich werde dann nicht mehr nachgeben. Ich werde dann sagen, was ich fühle. Ich werde mich dann erst recht nicht mehr unterordnen.

Und bei manchen klappt das tatsächlich. Ich kenne, wie eingangs schon erwähnt, Paare, bei denen nach einer Trennung etwas völlig Neues entstanden ist. Und wenn du solche Paare fragst, woher das kommt, sagen die meisten nicht: Ich habe den besseren Partner gefunden. Sie sagen oftmals: Ich war nach der Trennung eine Weile allein und habe zum ersten Mal wirklich hingeschaut. Was war denn eigentlich mein Anteil an dem Ganzen? Was habe ich jedes Mal in die Beziehung mitgebracht? Diese Zeit dazwischen, in der sie ehrlich mit sich selbst waren, die hat etwas verändert. Das ist ein ganz natürlicher Reifeprozeß.

Aber dann kenne ich eben auch die anderen. Die, die sich trennen, sich vornehmen, alles anders zu machen, und trotzdem beim nächsten Partner genau wieder an demselben Punkt landen. Der Name ist ein anderer, die Streitgespräche sind dieselben. Und irgendwann kommt dieser Moment, in dem du nachts wach liegst und dich fragst: Was stimmt denn nicht mit mir? Bin ich etwa total beziehungsunfähig?

Die Wahrheit ist: Ja, du hast vielleicht überreagiert. Ja, du hast dir vielleicht wieder den „falschen“ Partner ausgesucht. Aber hast du dich schon mal gefragt, warum du genau das tust? Warum du immer wieder auf dieselbe Art reagierst und immer wieder bei dem gleichen Typ Partner landest?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, daß du ein Beziehungsmuster leben könntest, das etwas mit deinen Vorfahren zu tun hat? Eines, das du in jede neue Beziehung mitnimmst, egal wie sehr du an dir gearbeitet hast?

Denn genau das erlebe ich in meiner Arbeit mit den Ahnenlinien. Daß Menschen seit Jahren an sich arbeiten, sich ehrlich hinterfragen, vieles über sich verstanden haben, und trotzdem in ihren Beziehungen immer wieder dasselbe erleben. Weil das, was da wirkt, nicht aus ihrem eigenen Leben kommt, sondern von viel weiter her. Und egal wie oft du dich trennst und neu anfängst, es kommt jedes Mal mit.

Und bevor du jetzt denkst: Na wunderbar, dann kann ich ja nichts dafür und mein Partner muß das eben so hinnehmen und ich letzten Endes auch. Doch so läuft das nicht. Du hast dieses Muster nicht in die Welt gesetzt, das stimmt. Aber du bist die Erste in eurer Familie, die es sehen kann. Deine Ururgroßmutter konnte das nicht. Deine Großmutter konnte das nicht. Du kannst es. Und das ist etwas, das vor dir niemand in deiner Familie konnte.

Du hast dir dieses Muster nicht ausgesucht. Aber du bist die Erste in deiner Familie, die es lösen kann.

In der Ahnenlinienharmonisierung gehen wir gemeinsam zu dem Punkt in deiner Ahnenlinie, an dem dieses Beziehungsmuster angefangen hat. Wir spüren, was damals geschehen ist, und lösen es dort auf, wo es entstanden ist. Damit du in deiner nächsten Beziehung nicht wieder dasselbe lebst. Und damit deine Kinder dieses Muster nicht in ihr eigenes Leben mitnehmen.

Was mich in meiner Arbeit auch immer wieder tief berührt, ist die Dankbarkeit, die uns in den Ahnenlinien begegnet. Wenn ich mit meinen Klienten durch die Generationen gehe, erlebe ich es tatsächlich, daß auch die Ahnen dankbar sind. Dankbar dafür, daß endlich jemand aus ihrer Linie den Mut hat, sich diesen Themen zu stellen und sie zu lösen. Das ist jedes Mal für meine Klienten und mich ein ganz besonderer Moment.

Wenn du Dinge in deinen Beziehungen erlebst, an die du selbst einfach nicht rankommst, egal wie sehr du es versuchst, dann melde dich bei mir für ein kostenfreies Erstgespräch. Wir schauen gemeinsam, ob die Ahnenlinienharmonisierung für dich der richtige Weg ist.

Was in deiner Ahnenlinie auch auf dich wartet

Bei meiner Arbeit mit den Ahnenlinien geht es nicht nur darum, das zu lösen, was belastet. Wenn wir weit genug zurückgehen, finden wir in den Ahnenlinien fast immer auch Generationen, in denen das Leben in Ordnung war. In denen das Miteinander gestimmt hat und Liebe da war. Und durch die Ahnenlinienharmonisierung holen wir genau das, was sich dort an Gutem befindet, über die Generationen hindurch ins Leben meiner Klienten.

Und deshalb möchte ich dir zum Schluß noch etwas sagen, das mir am Herzen liegt. Du hast in diesem Artikel viel darüber gelesen, was sich an alten Beziehungsmustern durch die Generationen ziehen kann.

Was ist, wenn wir bei deiner Ahnenlinienharmonisierung auch auf Beziehungsmuster stoßen, die deine Vorfahren mit Freude und aus einem Herzen voller Liebe gelebt haben, die nur darauf warten, daß du sie wiederentdeckst und in dein Leben holst?

In deinen Ahnenlinien liegen Geschenke, nach denen du dich vielleicht schon lange sehnst. Lieben zu dürfen, ohne dafür kämpfen zu müssen. Dich fallen lassen zu können, ohne Angst, daß der andere dich nicht auffängt. Abends neben jemandem zu liegen und zu wissen, daß du genug bist, so wie du bist. Daß du dich nicht beweisen mußt, um geliebt zu werden. Daß es einfach gut ist, wie es ist.

Wenn du beim Lesen dieses Artikels gespürt hast, daß da etwas in deinen Beziehungen wirkt, daß du lösen möchtest, dann laß uns darüber sprechen. Auf meiner Seite zur Ahnenlinienharmonisierung erfährst du mehr über meine Arbeit mit den Ahnen.

Du kannst hier gern direkt einen Termin für ein kostenfreies Vorgespräch mit mir buchen oder mir einfach schreiben.

Wenn du den Wunsch hast, hier einen Kommentar zu hinterlassen, dann mach das gern.

Liebe Grüße, Mirko


Häufig gestellte Fragen zu Beziehungsmustern und Ahnenlinien

Kann es sein, daß mein Partner und ich uns genau deshalb gefunden haben, weil wir dasselbe Beziehungsmuster aus unseren Ahnenlinien mitbringen?

Ja, das kann sein. Zwei Menschen finden zueinander, weil sich ihre Muster gegenseitig anziehen. Die eine hat gelernt, um Liebe zu kämpfen. Der andere hat gelernt, Liebe nur unter Bedingungen zu geben. Beide bringen etwas aus ihren Ahnenlinien mit, das genau zueinander paßt. Deshalb fühlt sich die Beziehung am Anfang auch so vertraut an. Und deshalb tut sie irgendwann so weh.

In so einem Fall wäre es sinnvoll, sich die Ahnenlinien beider Partner anzuschauen, denn eine Beziehung ist wie ein Mobile: Wenn sich durch die Arbeit mit den Ahnenlinien auf einer Seite etwas löst, gerät das ganze Gefüge, also die ganze Beziehung, in Bewegung. Es verändert sich alles. Wenn wir bei beiden, die belastenden Beziehungsmuster lösen, ist das eine große Chance, damit ihr euch ohne die alten Lasten ganz neu begegnen könnt.

Kann ich ein Beziehungsmuster auch ohne Ahnenlinienharmonisierung erkennen?

Ja, das kannst du. Wenn du merkst, daß dir in Partnerschaften immer wieder dasselbe passiert, dieselben Streitgespräche, dieselben Gefühle, dasselbe Ende, dann ist das bereits ein Beziehungsmuster, das du erkannt hast.

Was du allein meistens nicht herausfinden kannst, ist, wo dieses Muster seinen Anfang genommen hat. Wenn es ein Ahnenthema ist, gehen wir in der Ahnenlinienharmonisierung gemeinsam durch deine Ahnenlinie und finden genau den Punkt, an dem es begonnen hat. Und dort lösen wir es.

Was ist der Unterschied zwischen einem Beziehungsmuster und einer schlechten Angewohnheit?

Eine schlechte Angewohnheit legst du ab, wenn du dich bewußt dagegen entscheidest. Du hörst auf, vor dem Fernseher zu essen, du legst das Handy weg, bevor du ins Bett gehst. Das kostet Disziplin, aber es geht.

Ein Beziehungsmuster funktioniert anders. Du kannst dir fest vornehmen, beim nächsten Partner nicht mehr nachzugeben oder nicht mehr zu kämpfen. Und dann tust du es trotzdem. Weil ein Beziehungsmuster, das aus deiner Ahnenlinie kommt, tiefer sitzt als jeder Vorsatz.

Woher weiß ich, ob mein Beziehungsmuster aus meiner Ahnenlinie kommt oder aus meiner eigenen Kindheit?

Ohne dich und deine Geschichte zu kennen, läßt sich das nicht sagen. In einem unverbindlichen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo das Muster bei dir seinen Ursprung hat und welcher Weg für dich der richtige ist.

Kann ein Beziehungsmuster auch positive Seiten haben?

Unbedingt. In deinen Ahnenlinien liegen nicht nur belastende Beziehungsmuster. Dort finden sich auch Vorfahren, die ihre Beziehungen mit Freude und aus vollem Herzen gelebt haben. In der Ahnenlinienharmonisierung holen wir auch diese Schätze über die Generationen hindurch in dein Leben. Wir lösen nicht nur das, was belastet, sondern lassen auch das wieder wirksam werden, was gut war.

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