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Glück Auf, ihr Lieben,
dein Mann wollte um sechs zu Hause sein. Jetzt ist es schon Viertel sieben, und er hat sich nicht gemeldet. Du schreibst ihm eine Nachricht. Keine Antwort. Du rufst ihn an. Er geht nicht ran. Und in den paar Minuten, die jetzt vergehen, bis er endlich zur Tür reinkommt, hast du schon alles durchgespielt. Den Unfall auf dem Nachhauseweg. Den Anruf aus dem Krankenhaus. Wie du den Kindern erklärst, daß der Papa nicht mehr nach Hause kommt.
Dann steht er in der Tür und erzählt dir irgendwas von einem Stau auf dem Heimweg und seinem leeren Handyakku, und du fällst vor Erleichterung in dich zusammen. Und gleichzeitig schämst du dich vielleicht ein bißchen. Weil du genau weißt, daß deine Reaktion für diese Situation viel zu groß war. Es war doch nicht mal eine halbe Stunde. Und trotzdem hat dein Herz gerast, als ginge es um dein Leben.
Wenn du das kennst, dann geht es dir wie nicht wenigen Menschen. Und genau darum geht es heute. Nicht um die normale Sorge, die jeder kennt, wenn er einen lieben Menschen hat. Sondern um die Verlustangst, die viel größer ist als der Anlaß, der sie auslöst. Die Angst, die dich überkommt und nicht losläßt, obwohl dein Verstand weiß, daß alles in Ordnung ist.
Was ist Verlustangst?
Verlustangst ist die ständige Angst, etwas oder jemanden zu verlieren, der dir wichtig ist.
Das kann ein geliebter Mensch sein, aber auch deine Gesundheit, dein Job oder das, woran dein Herz hängt. Es kann schon eine Kleinigkeit als Auslöser reichen, und in dir läuft ein Film mit den schlimmstmöglichen Bildern ab, obwohl gar nichts Dramatisches passiert ist. Findet sich in deinem eigenen Leben kein Hinweis, woher diese übermäßige Verlustangst kommt, lohnt sich ein Blick in deine Ahnenlinien.
Wie sich Verlustangst anfühlt, wenn sie dein Leben bestimmt
Eine gesunde Sorge um die Menschen, die wir lieben, hat jeder. Das ist völlig normal und gehört zur Liebe dazu. Wer einen Menschen ins Herz geschlossen hat, will ihn nicht verlieren.
Verlustangst fängt da an, wo diese Sorge auf einmal viel größer wird als das, was in dem Moment wirklich passiert. Dein Verstand weiß ganz genau, daß alles in Ordnung ist. Und trotzdem fällt dein Körper, ohne das du es wirklich steuern kannst in den kompletten Alarmzustand, als wäre etwas ganz Furchtbares geschehen.
Vielleicht kennst du das: Dein Partner ist schlecht gelaunt und zieht sich für ein Weilchen zurück, und sofort denkst du, er will dich verlassen. Dabei hatte er nur einen anstrengenden Tag. Eine Freundin meldet sich ein paar Tage nicht, und in dir wächst die Gewißheit, daß du etwas falsch gemacht hast. Dabei hatte sie einfach viel zu tun. Du siehst in jede Kleinigkeit gleich einen drohenden Verlust, und dein ganzes System macht sich bereit für einen dauerhaften Abschied, der überhaupt nicht ansteht.
Manchmal zeigt sich Verlustangst auch andersherum. Nicht als Klammern, sondern als Rückzug. Du läßt einen Menschen lieber gar nicht erst richtig nah an dich ran. Denn was du nicht hast, kannst du auch nicht verlieren. Von außen sieht das aus wie Unabhängigkeit. In Wahrheit ist es die gleiche Angst, nur in einem anderen Gewand.
Und dann ist da dieses ständige Rückversichern. Du brauchst immer wieder die Bestätigung, daß alles in Ordnung ist. Du fragst nach, ob er dich noch liebt. Du schaust nach, ob sie deine Nachricht, die du vor 5 Minuten abgeschickt hast, beantwortet hat. Du suchst ständig nach kleinen Zeichen, daß alles noch so ist wie gestern. Für einen kurzen Moment beruhigt dich das. Und dann fängt die Unruhe in dir von vorne an.
Diese Verlustängste begleiten viele Menschen durch den ganzen Tag. Sie kosten Kraft. Sie machen müde. Und das Schlimmste daran ist das Gefühl, sich selbst nicht im Griff zu haben. Du willst gelassen sein. Du nimmst es dir fest vor. Und trotzdem schnappt die Angst wieder zu, sobald sich auch nur die kleinste Gelegenheit bietet.
Du bist diesem Muster nicht hilflos ausgeliefert, auch wenn es sich gerade so anfühlt. Aber um da herauszukommen, lohnt sich ein Blick auf die Frage, warum diese Angst überhaupt so stark ist. Und vor allem, warum sie bleibt, auch wenn du längst weißt, woher sie kommt.
Warum bleibt Verlustangst, auch wenn du ihre Ursache kennst?
Wenn du anfängst, über den Ursprung deiner Verlustangst nachzudenken, landest du womöglich irgendwann in deiner Kindheit. Das kennen viele. Vielleicht warst du als Kind viel allein. Vielleicht hat ein Elternteil die Familie verlassen oder ist früh verstorben. Vielleicht hast du gelernt, daß nichts sicher ist, sondern Dinge, die dir am Herzen liegen, jederzeit weg sein können.
Die Forschung weiß heute ziemlich genau, wie sehr unsere ersten Jahre uns fürs ganze Leben prägen. Wie wir später im Leben mit Nähe umgehen und wie wir mit Abschied umgehen, das entscheidet sich oft schon ganz früh. Eine Begriffsbestimmung zur Verlustangst findest du auch im Online-Lexikon Wikipedia.
Aber vielleicht geht es dir auch wie vielen anderen Menschen, die Hilfe suchen. Du hast das alles bereits mit dem Verstand erfaßt, weil du viel zu diesem Thema recherchiert und gelesen hast. Vielleicht warst du auch schon in Therapie, um das aufzuarbeiten. Du kannst zwar jetzt genau erklären, woher deine Angst kommt und trotzdem ist sie immer noch da. Du hast den Verstand auf deiner Seite, aber dein Körper reagiert weiter, als wäre es ihm völlig egal.
Das ist der Punkt, an dem viele verzweifeln. Sie denken, sie hätten nicht genug an sich gearbeitet. Oder sie wären einfach zu schwach, um da rauszukommen. Beides stimmt nicht.
Die Wahrheit ist viel einfacher und gleichzeitig viel überraschender. Wenn das rationale Verstehen deine Verlustangst nicht löst und du trotz aller Bemühungen immer wieder in dieses Muster verfällst, dann liegt das womöglich daran, daß ihr Ursprung gar nicht in deinem Leben liegt. Du suchst in deiner Kindheit nach einem Grund, der groß genug ist, um dir diese Angst zu erklären. Und manchmal findest du ihn dort nicht, weil deine Verlustangst viel weiter zurückreicht.
Eine Angst, die du nicht aus deinem eigenen Leben herleiten kannst, hat oft einen anderen Ursprung. Sie kann aus deiner Ahnenlinie kommen. Aus dem, was Menschen aus deiner Familie vor dir erlebt haben, sogar sehr lange bevor du geboren wurdest. Wie so etwas weitergegeben wird, habe ich in meinem Artikel Vererbte Traumata: Was deine Eltern selbst nicht wußten ausführlich beschrieben.
Verlustangst: Warum tut ein kurzer Abschied schon so weh?
Viele denken bei dem Wort Verlustangst an die großen, einschneidenden Ereignisse. An eine endgültige Trennung, an das Schlimmste, was überhaupt passieren kann, an den Tod. Dabei zeigt sie sich genauso bei den kleinen Abschieden, die das Leben ständig mit sich bringt.
Dein Kind zieht aus und fängt sein eigenes Leben an. Für die meisten Eltern ist das ein Moment voller Stolz, gemischt mit ein bißchen Wehmut. Bei dir aber legt sich etwas Schweres auf die Brust, das viel größer ist als der normale Abschiedsschmerz. Geradeso, als würde dir etwas weggenommen, ohne das du einfach nicht sein kannst. Du freust dich für dein Kind und gleichzeitig fühlt es sich wie ein Verlust an, den du kaum ertragen kannst.
Oder dein Partner fährt übers Wochenende allein zu einem Treffen mit alten Freunden. Zwei Nächte nur. Und du spürst, wie Unruhe in dir hochkommt. Nicht weil du ihm nicht vertraust, sondern weil sich schon die kurze Trennung anfühlt, als würdest du ihn für immer verlieren.
Dabei wären es nur zwei Tage, die du auch für dich genießen könntest. Zeit für ein gutes Buch. Zeit, dich mit einer Freundin zu treffen und einfach zu bleiben, solange es sich gut anfühlt, ohne auf die Uhr zu schauen. Doch statt diese Zeit zu genießen, sitzt du da, und dein einziger Gedanke ist die Angst, daß er nicht mehr zurückkommt.
Es sind diese alltäglichen Abschiede, an denen du merkst, daß da mehr ist als nur Sorge. Eine Freundin zieht in eine andere Stadt. Die vertraute Phase, als die Kinder noch klein waren, geht zu Ende. Ein Mensch, der lange zu deinem Leben gehört hat, geht seinen eigenen Weg. Für andere sind das Veränderungen, die einfach zum Leben dazugehören. Für dich fühlen sie sich an wie ein drohender Verlust, der dich und deine Welt vollkommen aus den Fugen geraten läßt.
Und ja, am äußersten Ende dieser Reihe von Abschieden steht der Tod. Die Angst, einen geliebten Menschen für immer zu verlieren, ist eine der größten Ängste, die wir kennen. Manchmal ist sie besonders stark bei Menschen ausgeprägt, die genau das schon einmal erlebt haben. Wer einmal einen geliebten Menschen von einem Tag auf den anderen verloren hat, dem kann danach oft ein ungutes Gefühl überkommen, wenn er sich von jemandem verabschiedet, an dem er sehr hängt. Er fürchtet, daß es wieder das letzte Mal gewesen sein könnte.
Diese Angst vor dem endgültigen Verlust ist menschlich. Sie kann jedoch so groß werden, daß sie deinen Alltag überschattet. Wenn du deine Liebsten kaum noch aus dem Haus lassen kannst, ohne daß du das Schlimmste befürchtest, dann ist das kein Zeichen von zu viel Liebe. Dann kann hinter dieser Verlustangst etwas stecken, von dem du noch gar nichts ahnst.
Was haben deine Ahnen mit deiner Verlustangst zu tun?
Jetzt kommen wir zu dem, was ich in meiner Arbeit erlebe und was kaum irgendwo beschrieben wird. Wenn du nach dem Ursprung deiner Verlustangst außerhalb deines eigenen Lebens suchst, kommst du meist nur bis zu deinen Eltern oder Großeltern. Weiter zurück reicht dein Wissen nicht. Aber genau dort, weiter hinten, liegt oft der Anfang. Die übermäßige Verlustangst, die dich heute belastet, kann viele Generationen zurückreichen. Sie entstand damals aus einer ganz realen Situation im Leben deiner Vorfahren. Und obwohl du den Menschen, bei dem alles begann, nicht einmal mit Namen kennst, wirkt diese Verlustangst bis heute in dir. Sie wurde unbewußt über Generationen hinweg weitergegeben.
Lass mich dir erzählen, wie so etwas aussehen kann. Stell dir ein kleines Mädchen vor. Das Ereignis, von dem ich dir erzähle, liegt sieben oder acht Generationen zurück. Ihr Vater arbeitete Untertage in einem Bergwerk. Das war richtig harte und auch gefahrvolle Arbeit, und die Männer kamen abends zu ganz unterschiedlichen Zeiten wieder nach Hause. Mal war ihr geliebter Papa früher da, dann hat sich das Mädchen riesig gefreut, daß er noch Zeit für sie hatte. Mal wurde es spät, und er kam nur noch kurz an ihr Bett und gab ihr einen Gutenachtkuß. Aber er kam. Darauf war immer Verlaß.
Und dann war da dieser eine Abend, an dem er nicht nach Hause kam. Ein dramatisches Unglück im Bergwerk hatte sich ereignet. So etwas passierte nicht selten, viele Männer sind damals dort unten im Schacht geblieben.
Das Mädchen hat schon gespürt, daß etwas nicht stimmte, als sie am Morgen in die Küche kam. Und als sie nach ihrem Papa fragte, konnte die Mutter ihre Gefühle nicht mehr zurückhalten. Sie brach in Tränen aus. So etwas hatte das Mädchen noch nie erlebt. Die Schreie, das Weinen, das Schluchzen. Doch nur dieses eine Mal, an diesem einen Tag. Danach sah sie das bei ihrer Mutter nie wieder. Sie hörte es nur noch nachts, ganz leise, wenn sie neben ihr im Bett lag.
Die Mutter konnte das Geschehene selbst nicht in Worte fassen. Sie konnte ihrem Kind nicht erklären, warum gerade so etwas passieren mußte. Sie hatte keine Antwort, die ein Kind hätte verstehen können. Da war nur eine Mutter, die nachts heimlich weinte, und ein Mädchen, das lernte, daß der Mensch, auf den immer Verlaß war, eines Tages einfach nicht mehr da ist.

Dieses Mädchen hat den Verlust ihres Vaters nie verwunden. Sie ist groß geworden und hat selbst eine Familie gegründet. Und als sie eigene Kinder bekam, war diese alte Angst plötzlich wieder da. Bei jeder ihrer vier Schwangerschaften hat sie auf jedes noch so kleine Ziehen im Bauch geachtet, immer in Sorge, sie könnte das Kind verlieren. Sie hat sich sogar bewußt einen Mann gesucht, der nicht im Bergwerk arbeitete. Sie heiratete einen Zimmermann. Sie tat alles, um diese alte Angst nicht mehr zu spüren. Und trotzdem hat die übermäßige Verlustangst sie ihr ganzes Leben lang nie ganz losgelassen.
Jetzt kommt das, was ich mit unbewußter Weitergabe meine. Diese Frau wollte nicht, daß ihre Kinder dieselben Verlustängste haben wie sie. Im Gegenteil. So wie jede Mutter wollte auch sie, daß es ihren Kindern einmal besser geht als ihr selbst. Daß sie freier sind, leichter und ohne diese ständigen Verlustängste durchs Leben gehen. Und trotzdem ist genau diese übergroße Verlustangst über die Generationen weitergegeben worden, einfach weil das, was damals geschah, nie wirklich verarbeitet werden konnte.
Und noch etwas erlebe ich in meiner Arbeit. Es ist nicht nur die übermäßige Verlustangst, die so über die Generationen weitergegeben wird. Es kann auch ein übergroßes Pflichtgefühl sein, Schuldgefühle oder Versagensängste. Und so ein Muster zeigt sich nicht in jeder Generation gleich stark. Über zwei oder drei Generationen ist es manchmal kaum zu spüren, als wäre es gar nicht da. Und dann, eine Generation später, ist es plötzlich wieder voll da, ganz ohne daß etwas Schlimmes passiert sein muß. Es kommt mit voller Wucht zurück und überschattet auf einmal das ganze Leben.
Und vielleicht bist heute du an dem Punkt in dieser langen Reihe, an dem das vor vielen Generationen entstandene Muster wieder voll da ist. Du sitzt in deiner Küche, dein Mann ist eine Viertelstunde zu spät, und dein Herz rast, als ginge es um dein Leben. Dabei verlierst du niemanden. Das kleine Mädchen damals hat ihren Vater wirklich verloren. Du nicht. Und trotzdem trägst du dieselbe Verlustangst in dir, die sieben oder acht Generationen zurückreicht, bis zu dem Kind, das vergeblich auf seinen Vater wartete. Das kleine Mädchen, das zur Frau wurde, die ihr gesamtes Leben lang unter massiven Verlustängsten litt.
Vielleicht spürst du gerade, daß da etwas dran sein könnte. Daß du in deinem eigenen Leben suchst und suchst und einfach keinen Grund findest, der zu deiner Angst paßt. Du kannst dort auch kein Ereignis als Auslöser finden, das groß genug wäre, weil es nicht in deinem Leben stattgefunden hat. Es war das tragische Erlebnis einer deiner Vorfahrinnen, die vor langer Zeit gelebt hat. Und trotzdem wirkt es bis heute in dir.
„Die übergroße Verlustangst, die deinen Alltag bestimmt, ist nicht in deinem Leben entstanden. Sie hat ihren Ursprung bei einem Kind, das vor langer Zeit am Fenster saß und vergeblich auf seinen Vater wartete.“
Wenn du beim Lesen spürst, daß da etwas dran sein könnte, dann lade ich dich ein, dem nachzugehen. In einem kostenfreien Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob deine Verlustangst aus deiner Ahnenlinie kommt und ob eine Ahnenlinienharmonisierung für dich der richtige Weg ist. Hier kannst du dir deinen kostenfreien Gesprächstermin bei mir buchen:
Verlustangst überwinden: Warum es darauf ankommt, wo du hinschaust
Vielleicht hast du schon einiges versucht, um deine Verlustangst zu überwinden. Und manches hat dir auch ein Stück weit geholfen. Eine gute Therapie kann dir helfen, deine Angst zu verstehen und einen anderen Umgang mit ihr zu finden. Sie kann dir zeigen, was in deiner Kindheit passiert ist und wie du dich heute davon lösen kannst. Wenn deine Verlustangst in deinem eigenen Leben entstanden ist, ist das oft genau der richtige Weg.
Manche Menschen arbeiten über Jahre an sich. Sie reden darüber, sie üben sich in Gelassenheit, manche nehmen sogar Medikamente, um die ständige Angst zu betäuben. Und für eine Weile wird es tatsächlich ruhiger. Die Angst ist betäubt, sie ist kaum noch zu spüren. Doch sobald der nächste Auslöser kommt, ist sie wieder da. Weil das, was die Angst nur betäubt, sie nicht dort löst, wo sie entstanden ist.
Hier liegt der Unterschied, auf den es ankommt. Therapien arbeiten mit dem, was in deinem eigenen Leben entstanden ist. Das ist ihre Stärke, und das tun sie gut. Aber wenn deine Verlustangst nicht aus deinem Leben stammt, sondern aus deiner Ahnenlinie, dann reicht das nicht aus. Du kannst nicht in deinem eigenen Leben etwas lösen, das vor vielen Generationen begonnen hat. Dann braucht es einen Weg, der bis dorthin zurückgeht.
Genau das ist die Ahnenlinienharmonisierung, mit der ich arbeite. Ich gehe mit dir gemeinsam in deine Ahnenlinie, dorthin, wo die Verlustangst ihren Anfang genommen hat. Wir schauen, was damals geschehen ist. Und dort, wo sie entstanden ist, lösen wir sie.
Dabei geschieht noch etwas anderes. In deiner Ahnenlinie gibt es nämlich nicht nur Menschen, die an ihrem Schicksal zerbrochen sind. Es gibt auch die, die einen schweren Verlust durchgestanden haben, ohne daran zu zerbrechen. Die wieder Freude am Leben gefunden haben, obwohl sie viel durchgemacht hatten. Und genau diese Kraft holen wir zu dir.
Verlustangst zeigt sich übrigens nicht nur in der Liebe. Wenn diese alte Angst einmal in einer Linie sitzt, kann sie sich auf vieles legen. Aufs Geld zum Beispiel, wenn jemand ständig fürchtet, alles zu verlieren, obwohl genug da ist. Oder auf den Beruf, wenn die Angst, den Job zu verlieren, einfach nicht mehr weggeht. Und manchmal auf die Gesundheit, wenn schon ein kleines Ziehen im Körper sofort zur großen Bedrohung wird. Vielleicht erkennst du dich auch hier wieder. Dann kann gut sein, daß bei dir dasselbe dahintersteckt.
Was verändert sich, wenn die Verlustangst dort gelöst wird, wo sie entstanden ist?
Vielleicht hast du dich in diesem Artikel an mehr als einer Stelle wiedererkannt. Vielleicht hast du gemerkt, daß deine Verlustangst größer ist, als dein eigenes Leben es erklären kann. Das ist gut. Denn die meisten Menschen schleppen ihre Verlustangst ein Leben lang mit sich herum und fragen nie, woher sie eigentlich kommt. Du fragst. Und damit tust du etwas, das vor dir in deiner Familie vielleicht noch keiner getan hat. Du schaust hin.
Stell dir vor, wie es wäre, wenn dein Mann mal eine halbe Stunde später nach Hause kommt und du ganz gemütlich dein Buch weiterliest. Wenn dein Kind auszieht und du dich freuen kannst, ohne daß du den Boden unter den Füßen verlierst. Wenn du einen Menschen lieben kannst, ohne ständig mit dem Verlust zu rechnen. Nicht weil dir die Menschen gleichgültig geworden sind, sondern weil die alte Angst nicht mehr bei jedem Abschied zuschlägt.
Du mußt diese Verlustängste nicht für immer mit dir herumtragen und dein Leben von ihnen bestimmen lassen. Gerade jetzt, wo du dich vielleicht zum wiederholten Mal damit beschäftigt hast, ist der richtige Moment, einen Schritt weiterzugehen. Nicht irgendwann, wenn es mal paßt, sondern jetzt, wo du es spürst.
Wenn du wissen möchtest, ob deine Verlustangst aus deiner Ahnenlinie kommt, dann laß uns sprechen. In einem kostenfreien Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was bei dir wirkt und ob eine Ahnenlinienharmonisierung für dich der richtige Weg ist. Du gehst dabei keine Verpflichtung ein. Du machst nur den ersten Schritt.
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Auf meiner Seite zur Ahnenlinienharmonisierung erfährst du mehr über meine Arbeit mit den Ahnen. Und wenn du dich noch nicht für ein Gespräch bereit fühlst, dann schreib mir einfach ein paar Zeilen. Ich antworte dir sehr gern.
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Liebe Grüße, Mirko
Häufig gestellte Fragen zu Verlustangst
Was ist Verlustangst und wann wird sie zum Problem?
Verlustangst ist die Angst, einen geliebten Menschen oder etwas anderes zu verlieren, das dir wichtig ist. Eine gewisse Sorge um deine Liebsten ist gesund und die kennt jeder. Bei der übermäßigen Verlustangst gerät diese Sorge außer Kontrolle. Schon ein kurzer Abschied oder eine ausbleibende Nachricht löst eine übergroße Angst in dir aus, daß etwas Schlimmes passiert ist und dir das Liebste genommen wird, was du hast. Diese Angst bestimmt dann dein ganzes Denken und Handeln.
Wie äußert sich Verlustangst?
Verlustangst spürst du oft zuerst im Körper, noch bevor du einen klaren Gedanken fassen kannst. Dein Herz fängt an zu rasen, dein Magen zieht sich zusammen, und in deinem Kopf läuft schon das schlimmste Szenario ab, obwohl du vom Verstand her weißt, daß alles in Ordnung ist. Der eine klammert sich dann an seine Liebsten und will sie kaum noch loslassen. Der andere geht lieber auf Abstand, damit er den Verlust gar nicht erst spüren muß. Es sieht verschieden aus, aber dahinter steckt dieselbe Angst.
Kann Verlustangst vererbt werden?
Ja, Verlustangst kann aus deiner Ahnenlinie kommen. Wenn ein Mensch vor dir einen echten Verlust erlebt hat und ihn nie verarbeiten konnte, zum Beispiel ein Kind, das seinen Vater früh und plötzlich verloren hat, kann das bis heute nachwirken. Die Wissenschaft der Epigenetik zeigt zunehmend, daß belastende Erfahrungen Spuren hinterlassen, die an die nächsten Generationen weitergegeben werden können. Bei dir zeigt es sich dann als Verlustangst, obwohl dir selbst nie so etwas zugestoßen ist.
Wie kann ich meine Verlustangst überwinden?
Das kommt darauf an, woher deine Verlustangst kommt. Ist sie in deinem eigenen Leben entstanden, dann können dir eine Therapie oder eine gute Beratung wirklich weiterhelfen. Kommt sie aber aus deiner Ahnenlinie, reicht das oft nicht. Dann hilft es nicht, in deinem eigenen Leben zu suchen, weil sie dort gar nicht angefangen hat. Dann braucht es einen Weg, der bis dorthin zurückgeht, wo alles begann. Genau da setzt die Ahnenlinienharmonisierung an.
Woran erkenne ich, daß meine Verlustangst aus der Ahnenlinie kommt?
Ein deutliches Zeichen ist, wenn deine Verlustangst viel größer ist als das, was gerade wirklich passiert. Und wenn sie immer wiederkommt, obwohl du schon viel ausprobiert und an dir gearbeitet hast. Oft ist die Verlustangst nach einer Therapie oder Behandlung für kurze Zeit weg, und dann ist sie auf einmal wieder da. Genau das kann ein Zeichen sein, daß sie gar nicht in deinem eigenen Leben angefangen hat, sondern weiter zurückreicht, bis zu einem Ereignis, das ein Mensch in deiner Ahnenlinie durchgemacht und nie verarbeitet hat.
