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Glück Auf, ihr Lieben,
es gibt Momente im Leben, in denen du merkst, daß sich etwas in dir verändert hat. Oft sind diese Momente nicht laut oder dramatisch. Es ist eher wie ein sanftes Verschieben, so als würdest du plötzlich durch eine andere Brille schauen. Du siehst dieselben Dinge, aber plötzlich haben sie eine andere Bedeutung als bisher. Auch in deinem Gefühlsleben ändert sich plötzlich etwas, ohne daß du dir erklären kannst, woran das liegt. In dir entsteht die feste Gewißheit, daß du nicht mehr zurückgehst. Nicht zurück ins alte Denken und nicht zurück ins alte Fühlen. Du hast eine unsichtbare Grenze überschritten, und du weißt es.
Genau das habe ich in den letzten Jahren auf vielen Ebenen erlebt. Ich will dir heute nicht meine Geschichte erzählen und nicht die verschiedenen Stationen meines Lebens mit den oft schmerzvollen Wendepunkten. Heute erzähle ich dir einiges über das, was ich in den letzten Jahren gelernt habe. Ich werde über ein paar neue Wahrheiten berichten, die mich verändert haben. Vielleicht erkennst du dich darin wieder. Vielleicht ist eine davon auch für dich gedacht.
Die Menschen, die am lautesten sind, sind nicht immer die, die am meisten zu sagen haben
Früher habe ich gedacht, ich müßte lauter werden, um von anderen gehört und wahrgenommen zu werden. Dir fallen bestimmt auch Beispiele solcher Menschen ein. Damals habe ich zu solchen Menschen aufgeschaut und dachte, so sein zu können, das wäre cool. Ich dachte, wer etwas Wichtiges zu sagen hat, muß sich einfach durchsetzen. Heute weiß ich, daß das nicht stimmt.
Die tiefsten Gespräche führe ich mit Menschen, die in sich ruhen, die mich nicht drängen, die dem Gegenüber genug Raum lassen. Ich habe auch erkannt, daß Stille in einem Gespräch kein Mangel an Worten ist, sondern die Fülle dessen, was nicht gesagt werden muß. Und manchmal sagt diese Stille mehr als alle Worte es je könnten. Vielleicht bist auch du jemand, der eher ruhig oder leise ist. Und vielleicht hast du gedacht, das wäre ein Fehler. Es ist keiner, es ist eine Gabe.
Nicht alles, was du fühlst, gehört zu deinem eigenen Leben
Das war für mich eine der größten Erkenntnisse. Jahrelang habe ich Dinge mit mir herumgetragen, die sich zwar wie meine anfühlten, aber es nicht waren. Ich kannte Traurigkeit ohne Grund, Ängste, die nicht zu meinem Leben paßten und vor allem Schuld, die ich nicht mal verursacht hatte.
Vor knapp 2 Jahren, Anfang 2024, habe ich etwas für mich sehr Wichtiges verstanden: Vieles von dem, was ich ein Leben lang mit mir herumgeschleppt habe, hatte überhaupt nichts mit mir zu tun, es kam aus meiner Familie, aus meiner Ahnenlinie. Das war die Erkenntnis, die alles verändert hat.
Was das genau bedeutet und wie das unsichtbare Erbe deiner Familie bis heute in dir wirkt, habe ich in meinem Artikel „Das unsichtbare Erbe in deinem Familiensystem“ beschrieben.
Stell dir vor, du trägst einen Rucksack, den du nur zum Teil selbst gepackt hast. Er wird mit der Zeit schwerer und schwerer. Doch du trägst ihn einfach weiter, weil du es nicht anders kennst. Eines Tages schaust du dann doch hinein und merkst, daß über die Hälfte der Sachen, die darin sind, gar nicht deine sind. Du kannst den unnötigen Ballast weitertragen oder einfach ablegen. Es ist deine Entscheidung.
Wenn du dich fürs Ablegen entscheidest, wird jeder weitere Schritt von da an leichter. Nicht nur der Rucksack ist leichter geworden, sondern auch etwas in dir wird leichter. Du gehst wieder aufrechter und spürst wieder Freude auf deinem Weg.
Manchmal braucht es Begleitung, um zu erkennen, was wirklich deins ist und was nicht. Aber die Erkenntnis allein kann schon der erste Schritt in deine Freiheit sein.
Veränderung braucht keinen lauten Knall, sie braucht Erlaubnis
Ich dachte lange Zeit, daß Veränderung groß und dramatisch sein muß. Wenn schon, dann ein radikaler Neuanfang. Heute weiß ich, daß die wirklichen Veränderungen eher leise kommen. Sie beginnen mit einem einzigen Gedanken, den du zum ersten Mal zuläßt.
Du brauchst nicht alles auf einmal zu verändern. Du brauchst nur den Mut, einen ersten Schritt zu gehen. Und dann noch einen. Und dann noch einen. Veränderung ist kein Sprint, sie geschieht Schritt für Schritt.
Vielleicht spürst du gerade, daß etwas in deinem Leben anders werden soll. Vielleicht weißt du nur noch nicht was und wie. Das ist völlig in Ordnung. Der erste Schritt ist oft nur die Erlaubnis, daß es anders werden darf.
Die Wahrheit über dich findest du nicht im Außen
Fast mein ganzes Leben habe ich im Außen nach Bestätigung und Anerkennung gesucht und nach Beweisen, daß ich richtig und gut bin, so wie ich bin. Und je mehr ich gesucht habe, desto leerer wurde ich.
„Die Wahrheit über dich liegt nicht in dem, was andere von dir sagen. Sie liegt in dem, was du fühlst, wenn niemand zuschaut.“
Du findest die Wahrheit über dich in den Momenten, in denen du ganz bei dir bist. Dort findest du, wer du wirklich bist. Du findest sie nicht in den Rollen, die du spielst und nicht in den Erwartungen, die du erfüllst, sondern in dem stillen Wissen, das tief in dir ruht.
Wenn du spürst, daß auch in dir etwas anders werden darf
Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt, daß etwas in dir mitschwingt. Vielleicht hast du eine Art Resonanz wahrgenommen, daß eine dieser Wahrheiten auch deine sein könnte oder, daß du gerade an einem Punkt stehst, an dem du neu hinschauen möchtest.
In meiner Arbeit mit der Akasha Chronik zeigt sich sehr klar, was wirklich zu uns gehört und was nicht. Die Antworten aus der Akasha Chronik geben uns auch Hinweise auf das, was wir loslassen dürfen, um in unsere Kraft zu kommen.
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Einen letzten Gedanken möchte ich dir noch mitgeben:
„Du bist nicht dafür geboren, die Last deiner Familie zu tragen. Du bist dafür geboren, dein eigenes Leben zu leben.“
Liebe Grüße, Mirko

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